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Debian Etch to Lenny

March 9th, 2009


Im letzten Monat wurde die Debian Version 5.0, auch bekannt als Lenny, veröffentlicht. Um meine Server up to date zu halten, musste ich also nun eine Aktualisierung vornehmen, da Debian nicht wie Gentoo eine fortlaufende Distribution ist.

Da ich für meine administrativen Tätigkeiten unter Debian immer apt verwende, gebrauche ich es in diesem Fall auch, obwohl es wohl bessere/komplettere Tools wie aptitude gibt.

Zuerst sollte man seine sources.list überprüfen.

# cat /etc/apt/sources.list # # stable branch # deb http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free # # security updates # deb http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free deb-src http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free In meiner wird der Branch "stable" referenziert und kein Release, sowie die Sicherheits-Update Quellen.

Update:

# apt-get update Zur Aktualisierung der Quellen.

# apt-get dist-upgrade Mit diesem Befehl startet man den Update Prozess und die aktuelle stable Branch wird installiert. In diesem Fall Lenny.

Insgesamt musste mein Mailserver 180 MB an Daten herunterziehen. Das Installations-Datenvolumen nahm um etwa 105 MB zu.

Man sollte den Update-Prozess verfolgen, da Fragen durch die Wizards gestellt werden. z.B. zur Handhabung der Konfigurationsdateien.

Der Vorgang benötigt etwa eine halbe Stunde. Zur Prüfung des Updates kann man die Datei /etc/debian_version überprüfen.

# cat /etc/debian_version 5.0 Abschliessend empfehle ich das Löschen der Installationspakete.

# rm /var/cache/apt/archive/*.deb Fazit:

Erstauntlicherweise muss ich sagen, dass das Update nicht leichter hätte sein können. Alle Pakete wurde ohne Fehler aus dem aktiven Dienst gestoppt, aktualisiert und wieder gestartet, sowie die Konfigurationsdateien übernommen und wenn nötig erfolgreich gepatched.

Die Downtime hat sich wirklich nur auf die eigentliche Aktualisierung der Pakete reduziert. Selbst ein Neustart wäre auf meinem Xen System nicht nötig gewesen, da der Kernel nicht getauscht wurde. Sicherheitshalber empfehle ich aber einen Neustart nach dem Upgrade, um evtl. Fehlerquellen zu entdecken.

Pakete die nicht über das Debian Paket Management installiert wurden, müssen natürlich auch manuell upgedated und geprüft werden.

Have fun!